Archiv der Kategorie: GEWERKSCHAFT INFO`S

KV-Handelsangestellte Abschluss für 2016

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Nach nur 2 Verhandlungsrunden konnte der Kollektivvertrag der Handelsangestellten und Lehrlinge für das Jahr 2016 am 04.11.2015 mit einem guten Ergebnis abgeschlossen werden.
Nach rund 8-stündigen intensiven Gesprächen konnte ein herzeigbarer Gehaltsabschluss für die rund 400.000 Beschäftigten im Handel erreicht werden.
Die Gültigkeit der Blockfreizeit-Superwochenenden Regelung wurde auf 31.12.2016 verlängert.
Im Laufe des nächsten Jahres wird mit den Verhandlungspartnern entschieden, ob die Superwochenenden erhalten, verändert oder abgeschafft werden.
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Handel Kollektivvertrag Abschluss 2014/2015

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Handel: KV-Doppelabschluss für 2014/15 bringt mehr Geld für Handelsangestellte

Gehälter im Handel steigen mit 1. Jänner 2015 um knapp 2,1 %

Mit Beginn des nächsten Jahres gibt es für (Vollzeit-)Angestellte im Handel in Österreich mehr Geld: Auf Basis des Doppelabschlusses für die Jahre 2014 und 2015 steigen die Kollektivvertragsgehälter mit 1. Jänner um rund 2,1 %. Das resultiert aus dem Doppelabschluss, auf den sich die Sozialpartner im Handel -die Bundessparte Handel in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) – für die Jahre 2014 und 2015 geeinigt haben.

Bessere Planbarkeit und mehr Geld

“Die frühe Veröffentlichung bedeutet einerseits für die Handelsunternehmen eine bessere Planbarkeit: Sie können heuer die Personalkosten früher und damit genauer budgetieren.Den Beschäftigten bringt die Einigung mehr Geld. Das neue Mindestgrundgehalt bedeutet, dass jedem Angestellten im Handel zumindest ein kollektivvertragliches Grundgehalt von mindestens 1.500 Euro zusteht. Das ist ein Signal zur Anerkennung der Leistung der Beschäftigten und zur Stärkung der Kaufkraft. Dies kommt vor allem den Frauen im Handel zugute”, hebt Arbeitgeber-Chefverhandler Peter Buchmüller hervor.

“Mit diesem garantierten Mindestgrundgehalt wird eine zentrale Forderung der GPA-djp endlich umgesetzt. Der österreichische Handel hat mehr als eine halbe Million Beschäftigte und er ist eine Frauenbranche. Dieser Schritt kann also durchaus als wirksamer Beitrag zum rascheren Schließen der Einkommensschere betrachtet werden”, zeigt sich Karl Proyer, stv. Bundesgeschäftsführer der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp), erfreut.

Rund 3 Prozent mehr für Lehrlinge

Um den Handel als Arbeitgeber insbesondere für Jugendliche zu attraktivieren, wurde besonderes Augenmerk auf die Lehrlingsentschädigung gelegt: Auszubildende bekommen ab 1. Jänner 2015 rund 3% mehr Geld.

Auf den Doppel-Abschluss für die Jahre 2014 und 2015 haben sich die Verhandlungspartner im Vorjahr geeinigt, um heuer viel Zeit in die gemeinsame Modernisierung des Kollektivvertrags für Handelsangestellte zu investieren. “Mit dem richtungsweisenden Gehaltsabschluss ist endgültig klargestellt, dass der Handel den Niedriglohnbereich verlassen hat. Damit haben wir eine gute Basis für die Entwicklung des neuen Entgeltschemas geschaffen, an dem die Sozialpartner derzeit intensiv arbeiten”, so Gewerkschafter Proyer.

Quelle, Zitat und Bild: GPA-djp

Sonntagsöffnung

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Am 08.10.2014 wurden die Angestellten der inneren Mariahilferstraße befragt:

“Wiener Handelsangestellte klar gegen Sonntagsöffnung
94,3 Prozent der Befragten wollen am Sonntag nicht arbeiten
Die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) führte heute in der Wiener Innenstadt und in der Inneren Mariahilferstraße eine groß angelegte Befragung der Angestellten im Handel durch. Mit 94,3 Prozent sprach sich die überwältigende Mehrheit gegen eine Öffnung der Geschäfte an Sonntagen aus.

Etwa 150 AktivistInnen der GPA-djp führten in 37 Teams die Befragung durch. Das Ergebnis war eindeutig. Insgesamt haben 5.566 Beschäftigte an der Abstimmung teilgenommen, davon waren 5.539 Stimmen gültig. 5.224 KollegInnen antworteten auf die Frage “Wollen Sie am Sonntag arbeiten?” mit Nein. Das sind 94,3 Prozent.”


Quelle: GPA-DJP
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Handelsumfrage für Lehrlinge

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Die Lehrlinge im Handel haben eine Umfrage der GPA-DJP JUGEND erhalten.
Falls jemand das Formular noch nicht ausgefüllt oder verlegt hat, gibt es hier die Möglichkeit trotzdem an der Umfrage teilzunehmen.

Deine Interessen bestens Vertreten!
Wir, die GPA-djp Jugend sind deine Interessenvertretung als Lehrling und/oder junge/r ArbeitnehmerIn im Handel! Um zu wissen, was für dich wichtig ist und wie es dir im Job geht, befragen wir alle Handelslehrlinge zur ihrer Arbeitssituation!

Ein wichtiger Punkt bei den Verhandlungen!
Die Ergebnisse der Umfrage sind für uns sehr wichtig, einerseits für die Kollektivvertragsverhandlungen und andererseits für die Weiterentwciklung deines Berufsbildes. Es geht also um deine Bezahlung und um deine Ausbildung!

Nimm an der Umfrage teil und Gewinne tolle Preise!
Du hast zwei Möglichkeiten an der Umfrage teilzunehmen, alles was du uns mitteilst bleibt natürlich unter uns!

  • Steig unter www.handelslehrling.at/umfrage ein, gib deinen Zugangscode – du findest ihn in kürze mit einem Brief in deinem Postkasten – ein und nimm online an der Umfrage teil.
  • Du kannst dir aber auch den Fragebogen downloaden und diesen Portofrei per Post oder gescannt via Email an jugend@gpa-djp.at an uns zurück senden.

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Umfrage der GPA-DJP zum Berufseinstieg

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Die GPA-djp hat ein paar Fragen zu Problemen und Herausforderungen beim Berufseinstieg!
Jede/r unter 35 Jahre kann an der Umfrage (<—ANKLICKEN) teilnehmen, es dauert nicht lange.
Berufseinstieg GPA

Die GPA-djp ist die Interessenvertretung der Angestellten, Lehrlinge, SchülerInnen und Studentinnen sowie der JournalistInnen und aller ArbeitnehmerInnen im Graphischen Gewerbe und der Papier und Pappe verarbeitenden Industrie. Wir vertreten aber auch atypisch Beschäftigte, KarenzgeldbezieherInnen und Zivil- und Präsenzdienstleistenden.

Somit sind wir, erste Ansprechpartnerin wenn es um Fragen rund ums Arbeitsleben geht. Wir möchten aber noch genauer hinsehen und uns insbesondere mit den Problemen und Herausforderungen beim Berufseinstieg junger Menschen beschäftigen.

Mit einer online Befragung zum Berufseinstieg junger Menschen, wollen wir herausfinden mit welchen Problemen und Herausforderungen aber auch mit welchen Fragen diese Gruppe der ArbeitnehmerInnen konfrontiert ist. Wir wollen aber auch herausfinden, wo der unterschied zwischen Beruf und Job liegt.

Die Befragung richtet sich an junge Menschen bis 35 Jahre die unabhängig von ihrer Ausbildung gerade den Berufseinstieg erleben oder kürzlich erlebt haben. Bitte nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit um den Fragebogen auszufüllen und/oder ihn an betroffene Personen zu senden.

Quelle Bild und Text: GPA-DJP

Nein, zur Sonntagsöffnung

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Die Gewerkschaft hatte vorige Woche wieder einige Fragen zur Sonntagsöffnung zu klären.

SONNTAG

Weiterhin klares Nein zur Sonntagsöffnung im Handel

Fragwürdige Allianz der Arbeitgeber im Wiener Handel mit dem Wiener Tourismus

“Unsere Position zu einer Ausweitung der Ladenöffnungszeiten ist bekannt: Die bestehenden Ausnahmeregelungen sind völlig ausreichend. Weitere Ausnahmeregelungen in Tourismusgebieten sind nur dann diskutabel, wenn sie nach bestehenden Gesetzen überhaupt erlaubt sind, sie sozialpartnerschaftlich ausverhandelt werden und faire Rahmenbedingungen für die Beschäftigten inkludieren”, stellt Manfred Wolf, stv. Leiter des Geschäftsbereichs Interessenvertretung in der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus (GPA-djp) zu den jüngsten Vorstößen des designierten Wiener Wirtschaftskammerpräsidenten Walter Ruck fest.

In diesem Sinne sei die mediale Ankündigung des designierten Präsidenten der Wiener Wirtschaftskammer über eine Sonntagsöffnung der Geschäfte verhandeln zu wollen, als wenig hilfreiche Stimmungsmache gegen die Interessen der Beschäftigten zu werten, so Wolf. Er ist in dieser Frage einer Meinung mit der Wiener Stadtregierung und dem Wiener Handel, der ebenfalls keinen Bedarf sieht und den Standpunkt vertritt, dass es keine Erweiterung der bestehenden Regelungen brauche.

Wert der Sozialpartnerschaft?
Generell sieht man die offenbar propagierte Annäherung der Handelsvertreter mit den Tourismusvertretern in der Wiener Wirtschaftskammer in Zusammenhang mit diesem Vorstoß  in der GPA-djp skeptisch und es stellt sich auch die Frage, was den Handelsvertretern der WKO in Wien die Sozialpartnerschaft zukünftig wert sei, fragt sich Karl Proyer, stv. Bundesgeschäftsführer der GPA-djp.

Den Wiener Tourismusvertretern rät Proyer: “Es wäre zielführender, bei den aktuellen Kollektivvertragsverhandlungen für die rund 200.000 Beschäftigten in der Hotellerie und im Gastgewerbe Österreichs, die von den Arbeitgebern vor zwei Tagen abgebrochen worden sind, ihren Einfluss für einen vernünftigen Abschluss geltend zu machen, statt die Verschlechterung der Arbeitszeitbedingungen der Handelsbeschäftigten zu pflegen. Mit uns wird es keine Sonntagsarbeit im Handel geben.”

Quelle: GPA-DJP

12 Stunden Arbeitstag

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In den letzten Tagen, wurde viel über die Ausweitung der täglichen Arbeitszeit auf 12 Stunden diskutiert.

Es gibt ein Kommentar der GPA-DJP zu diesem Thema:

GPA-djp-Proyer: Derzeitige Normalarbeitszeit bleibt die Regel

12 Stunden Arbeitstag nur in Ausnahmefällen und nur mit arbeitsrechtlichen Verbesserungen

“Das derzeit in der Öffentlichkeit verbreitete Bild, der 12-Stunden-Arbeitstag würde nun generell eingeführt werden, entspricht in keiner Weise dem, was aktuell Verhandlungsgegenstand ist. Für die überwiegende Mehrheit der ArbeitnehmerInnen ändert sich nichts an den bestehenden Bestimmungen bezüglich ihrer Normalarbeitszeit, das garantieren nicht zuletzt unsere Kollektivverträge”, sagt der stv. Bundesgeschäftsführer der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp), Karl Proyer.

Kollektivvertragliche Bestimmungen bleiben bestehen

“So wie im Regierungsübereinkommen festgelegt, soll es im Falle von Gleitzeit die Möglichkeit geben, unter ganz bestimmten Rahmenbedingungen die tägliche Arbeitszeit auf bis zu 12 Stunden auszudehnen. Dies soll nur dann möglich sein, wenn gleichzeitig Freizeit in längeren Blöcken – etwa zur Erreichung der 4-Tage-Woche – gewährt wird. Es ist ausdrücklich festzuhalten, dass durch allfällige Gesetzesänderungen die bestehenden kollektivvertraglichen Bestimmungen und betrieblichen Regelungen zur Normalarbeitszeit nicht außer Kraft gesetzt werden. Zudem bleiben die Überstundenzuschläge im vollen Ausmaß erhalten, eine andere Lösung ist unvorstellbar”, erklärt Proyer.

Verbesserungen bei Urlaub und All-in-Verträgen

“Zustimmung zu den Änderungen im Arbeitszeitgesetz wird es mit uns auch nur dann geben, wenn es in arbeitsrechtlichen Fragen, etwa im Urlaubsrecht, ein leichteres Erreichen der sechsten Urlaubswoche und bei All-in-Verträgen zu deutlichen Verbesserungen für ArbeitnehmerInnen kommt”, so Proyer.

Quelle und Bild: GPA-DJP

Die Arbeiterkammer gibt ebendalls einen Kommentar dazu ab:

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Erreichbarkeit im Krankenstand

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Gestern wurde in den Nachrichten ein OGH Urteil, zur Erreichbarkeit im Krankenstand, bekannt gegeben.
Die GPA-DJP und Arbeiterkammer haben bereits erste Informationen online zur Verfügung gestellt:

KRANK

Bild und Artikel von der GPA-DJP:

OGH-Urteil ist natürlich kein Freibrief für dienstliche Telefonate im Krankenstand

Frage der Erreichbarkeit in vielen Unternehmen durch Betriebsvereinbarungen längst geklärt

“Wer krank ist, muss natürlich nicht für den Chef ständig erreichbar sein, wie das einige vorschnelle Reaktionen auf ein aktuelles OGH-Urteil interpretieren. Davon ist im Spruch der Höchstrichter auch nicht die Rede: Der OGH vertritt die Meinung, dass Arbeitnehmer erreichbar sein müssen, wenn es um unbedingt erforderliche Informationen geht, deren Vorenthaltung zu einem wirtschaftlichen Schaden des Arbeitgebers führen würde, in einem Ausmaß – etwa telefonisch -, das ihren Genesungsprozess nicht beeinträchtigt, so die Formulierung. Davon sind nur sehr wenig ArbeitnehmerInnen in gehobenen Positionen betroffen. Wer immer dieses Urteil als Freibrief dafür versteht, ArbeitnehmerInnen im Krankenstand zu kontaktieren, der hat es offensichtlich falsch verstanden!”, kommentiert Wolfgang Katzian, Vorsitzender der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp).

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KV HandelsarbeiterInnen

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Die KV-Verhandlungen der Handelsarbeiter sind abgeschlossen !!

Sobald die Gewerkschaft den Kollektivvertrag aktuallisiert hat, ist dieser auf der KV-Infoplattform online.

Mehr Lohn, bessere Anrechnung von Karenz.

Die Kollektivvertragslöhne für rund 120.000 HandelsarbeiterInnen in Österreich steigen mit 1. Jänner 2014 um 2,58 Prozent. Darauf haben sich die Sozialpartner im heimischen Handel, die Bundessparte Handel der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und die Gewerkschaft vida geeinigt. Neben der Lohnerhöhung konnte vida deutliche Verbesserungen bei der Anrechnung von Karenzzeiten erreichen.

Wesentliche Bestandteile der Vereinbarung sind:

  • Anrechnung der Karenzzeiten, die aus Anlass der Geburt des ersten Kindes in Anspruch genommen werden, zukünftig mit bis zu zehn Monaten auf die Beschäftigungsjahre.
  • Bei der Entgeltfortzahlung werden ab 1. Jänner 2014 eingetragene Partner gleich behandelt wie Ehepartner.

„Mit diesem Kollektivvertragsabschluss wird sowohl die Kaufkraft gestärkt als auch dem gesellschaftlichen Wandel Rechnung getragen“, betont der Verhandlungsleiter der Gewerkschaft, Franz Marosits. Um dem dynamischen Wandel von Arbeits- und Lebenswelten auch in Zukunft Rechnung tragen zu können, haben die Sozialpartner vereinbart, dass mit Beginn 2014 konkrete Reformgespräche auf dem Programm stehen.

Dabei geht es unter anderem um die Themen Vereinfachung und Klarstellungen bei Zulagen sowie die schrittweise Umsetzung eines kollektivvertraglichen Mindestlohnes von 1.500 Euro monatlich. Details werden von den Sozialpartnern bei Terminen im ersten Quartal 2014 besprochen.

Der neue Kollektivvertrag tritt mit 1. Jänner 2014 in Kraft
Weitere Informationen gibt es beim jeweiligen vida-Landessekretariat.

Quelle: VIDA